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Geschichte der Bergbahnen Wildhaus AG

Dass die Bergbahnen Wildhaus AG heute ein umfassendes Dienstleistungs-Netzwerk am Berg sowie im Tal anbieten kann, ist vor allem auf ihre klare Investitionspolitik zurückzuführen. Über Jahrzehnte hinweg investierte man kontinuierlich in die Bahn- und Beschneiungs-Infrastruktur und ebnete so den Weg in eine erfolgreiche Zukunft.

1937
Mit den FUNI-Schlitten „Vreneli“ und „Ueli“ nimmt die damalige Funi AG als 10. Sportbahn der Schweiz ihren Betrieb auf.

1945
Die Konzession für den Bau des Skilifts Oberdorf-Gamsalp wird erteilt

1946

Der Betrieb des Skilifts Oberdorf-Gamsalp wird aufgenommen.

1949
Die Von-Roll-Sesselbahn Thur-Oberdorf wird gebaut. Die Funi AG ändert ihren Gesellschafts-Namen in Sesselbahn und Skilift AG.

1958
Auf der Strecke Oberdorf-Gamsalp ersetzt man den Gurtenlift durch einen Bügellift.

1962
Um den Sommerbetrieb gewährleisten zu können, wird der Skilift Oberdorf-Gamsalp zum Sessellift umgebaut. Gleichzeitig mit dem Kauf der ersten Schneeschleudermaschine entstehen die ersten Parkplätze.

1966
Der Skilift Gamsalp-Gamserrugg wird gebaut.

1972
Die Parallelbahn Thur-Oberdorf entsteht.

1975
Ein Jahr nach dem Bau des Skilifts Freienalp wird das Restaurant Oberdorf neu gebaut.

1981

Die Verantwortlichen heissen den Bau der schweizweit ersten kuppelbaren Dreiersesselbahn Oberdorf-Gamsalp inklusive Berggasthaus Gamsalp gut. Bereits ein Jahr später wird das Bauvorhaben erfolgreich abgeschlossen.

1984

Das elektronische Ticketsystem wird eingeführt.

1990
Die Gründung der Interessengemeinschaft Beschneiungsanlage Wildhaus (IBW) läutet den Beginn der technischen Beschneiung ein. Anfangs stehen zwei Aggregate im Einsatz.

1994
Zeitgleich zur Aktienkapitalerhöhung auf vier Millionen Franken läuft die Planungsphase für die kuppelbare Vierersesselbahn Thur-Oberdorf und den entsprechenden Gebäuden an.

1995
Die alten zwei Sesselbahnen verschwinden, an ihrer Stelle entsteht die neue Vierersesselbahn Thur-Oberdorf. Im gesamten Skigebiet von Wildhaus, Unterwasser und Alt St. Johann wird das elektronische Ticketausgabe- und Kontrollsystem installiert.

1996
Die Beschneiungsanlage wächst weiter: Leitungen werden verlegt, ein Wasserspeichersee angelegt sowie Pumpwerk und automatische Anlagen installiert. Mittlerweile sorgen fünf Beschneiungsaggregate für gute Pisten.

1997
Die Sesselbahn und Skilift AG nimmt einen neuen Anlauf, das Wintersportgebiet zu vernetzen. Der Ansatz: Weg von Verbindungsliften, hin zu Verbindungspisten.

2000

Auf Worte folgen Taten. In zwölfwöchiger Bauzeit wachsen die Verbindungswege Chäserrugg-Gamsalp heran. Rund 3000 Kubikmeter Fels werden abgetragen und neu eingebaut. Gleichen Jahres geht der Umbau des Bergrestaurants Gamsalp samt Anbau in die Endphase.

2001
Der Verwaltungsrat schnürt das Paket „Weiterausbau Beschneiung/Ersatz Dreiersesselbahn Oberdorf-Gamsalp“. An der Generalversammlung stösst das Vorhaben auf positives Echo. Mit der Erneuerung des Ticketsystems geht die Einführung der KeyCards einher.

2002
Die Integration der Gastronomiebetriebe in die Unternehmung stellt einen Meilenstein in der Geschichte der Sesselbahn und Skilift AG dar. Mit diesem Akt verdoppelt sich der Mitarbeiterstab, der Umsatz wächst um zwei Millionen Franken.

2003
Mit dem Neubau der Vierersesselbahn Oberdorf-Gamsalp mit Wetterschutzhaben und der Beschneiungsanlage Gültenweid bis Engiboden inklusive Speichersee konnte die Unternehmung zwei zukunftsweisende Projekte in einem Jahr realisieren.

2004
Das Beschneiungsarsenal wächst weiter. Mittlerweile können die Pisten von der 1770 Meter hohen Gamsalp bis ins Tal vollständig technisch beschneit werden.

2006
Die Sesselbahn und Skilift AG will das Berggasthaus für 7,5 Millionen Franken ausbauen und sanieren.

2007
Ein einzelner Rekurrent droht das Projekt zu verhindern. Die Sesselbahn und Skilift AG tauft sich in Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) um.

2008
Trotz des verzögerten Baustarts können die Arbeiter sämtliche Arbeiten am Berggasthaus Oberdorf punktgenau auf den Saisonstart hin abschliessen. Die Bergbahnen Wildhaus AG beteiligt sich an der neu gegründeten SportTreff Toggenburg AG.

2009
Die Bergbahnen Wildhaus AG erhöht ihre Beteiligung an der SportTreff Toggenburg AG auf 100 Prozent.

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